Zwar bin ich begeistert von den Interviews zwischen Axel Becker und Troy Stein über die verschiedenen Videoformate. Aber als Nicht-Techniker stellt sich mir bei all dem die Frage: Welches Videoformat eignet sich für welche Wiedergabemedien? Gibt es ein Format, das sich im Web, auf CD und im Windows Media Player abspielen lässt?
Hier eine Übersichtstabelle, die zeigt, welches Format wo gezeigt werden kann.
Interessant wäre auch, welches Format welche Dateigrößen mit sich bringt. Aber dazu später.
Neben dem MP4-Format gibt es noch weitere Flash-Formate (SWF=Shockwave Flash und FLV=Flash Video). Wer kann die Unterschiede und unterschiedlichen Einsatzgebiete besser erklären, als Troy Stein. Im 2. TechTalk gehe ich mit meinen Fragen auch auf die Bedürfnisse der »normalen« Anwender ein, deren Schwierigkeiten bei der Auswahl des richtigen Flash-Formats für ihre Produktionen hier fundierte Antworten bekommen. (Länge: 4:41 min).
Wenn ich Flash Videos (FLV oder MP4) in meine Webseite oder einen Blog einfüge, startet das Video nach einem Klick auf die Start-Schaltfläche. Etwas anders verhält es sich mit Flash-Dateien vom Format SWF. Deren Standard-Einstellung ist, dass sie sofort nach Aufruf der Seite starten. Dies hat damit zu tun, dass SWF-Dateien nicht nur Videos, sondern auch »normale« Flash-Animationen enthalten können und da ist diese Einstellung erwünscht. Es gibt aber eine einfache Möglichkeit auch SWF-Dateien so zu erstellen, dass sie erst nach einem Klick auf die Start-Schaltfläche mit dem Abspielen beginnen.
Bei Videos, die im Firmen-Intranet, auf einer Internet-Seite oder in einem Blog veröffentlicht werden, sollte wie bei Zeitschriften auch das Startbild möglichst informativ und einladend sein. Wie aus einem ganz bestimmten Teil des Videos ein Startbild wird, zeigt das folgende 90-Sekunden-Video.
Um dieses Video ansehen zu können, benötigen Sie den Flash Player 8 (oder neuer).
Ich habe eine sehr einfache Methode für das Erstellen einer Diashow mit Camtasia Studio entdeckt.
Nach dem Start des Programms wähle ich Medien importieren (schneller geht’s mit STRG-I).
Statt eines Videos füge ich einfach Fotos ein. Diese können in beliebigen Verzeichnissen auf der Festplatte liegen.
Anschließend ziehe ich die Bilder auf die Timeline (alternativ rechter Mausklick auf die Bilder und dann Zu Timeline hinzufügen wählen).
Dann klicke ich auf Storyboard anzeigen. Statt der Timeline sehe ich jetzt das Storyboard mit den einzelnen Fotos und kann hier noch die Reihenfolge ändern und Übergangseffekte einstellen.
Hierzu klicke ich auf Übergangseffekte und ziehe per Drag & Drop den gewünschten Effekt auf den Pfeil zwischen zwei Bildern. Per Rechtsklick auf ein Bild verändere ich die Anzeigedauer eines Bildes. Auch die Länge eines Übergangseffekts lässt sich per rechten Mausklick anpassen.
Die Standardwerte werden über die Befehlsfolge Tools – Optionen in der Registerkarte Programm unter Standarddauer voreingestellt.
Falls ich noch eine musikalische Untermalung wünsche, klicke ich erneut auf Medien importieren und wähle eine Musikdatei, die ich nach dem Import auf die Timeline ziehe.
Jetzt muss ich die Diashow nur noch produzieren und kann – egal ob geschäftlich oder privat – mit einer professionellen Diashow beeindrucken.
Ich bekam 1001 Antworten zu Camtasia, und der Tag ging so rasch vorbei wie noch an keinem anderen Kurs zuvor! Regula Balteschwiler, Schweiz
Camtasia installieren, Mikrofon anschließen und mit einem Knopfdruck das Bildschirmgeschehen aufnehmen, so leicht hab ich es mir nicht vorgestellt. Alex Wunschel, Podcaster aus München