Zeitlupe oder Zeitraffer in Videos einbauen mit Camtasia Studio

Axel Becker am 26. März 2010 um 11:42

Kürzlich fragten Teilnehmer eines meiner Camtasia-Seminare, ob es in Camtasia Studio eine Zeitlupen- und Zeitraffer-Funktion gibt. Und zwar wollten sie in einer Videoanleitung zu einer Software-Installation den Ablauf im Fortschrittsbalken verkürzt, das Anklicken einer bestimmten Funktion hingegen verzögert ablaufen lassen.

In dem folgenden Video zeige ich, wie sich das über die Funktion Clip-Geschwindigkeit einstellen lässt.

Natürlich gibt es auch ein fertiges Beispiel. Wer möchte, kann sich das per Klick auf den folgenden Link anschauen.

Beispielvideo vom Sonnenuntergang

Attraktive Übergangseffekte in Videos einbauen (Teil 1)

Axel Becker am 24. September 2009 um 22:42

Beim Berliner Camtasia-Training vor wenigen Wochen fragten Teilnehmer, wie ich die die attraktiven Übergänge – beispielsweise den »Würfeleffekt« – in meine Videos einbaue. Neben der optischen Wirkung bieten Übergangseffekte einen weiteren wichtigen Vorteil für die Betrachter: Videos werden mit Hilfe von Übergängen inhaltlich klar gegliedert.

Einen Übergangseffekt zuzuweisen, ist einfach. Vorher und nachher sind jedoch einige Handgriffe erforderlich. So muss das Video beispielsweise an der gewünschten Stelle geteilt, die Tonspur gesperrt und am Schluss Video- und Tonspur wieder synchronisiert werden. Die Teilnehmer der Camtasia-Schulung haben das natürlich ausprobiert und waren begeistert über das Ergebnis.

Da sich das Einbauen eines Übergangseffekts mit Worten nicht so gut beschreiben lässt, demonstriere ich dies in zwei Lernvideos. Im ersten Teil zeige ich die vorbereitenden Schritte in der Timeline. Im zweiten Teil füge ich dann den Übergangseffekt ein und nehme noch einige Anpassungen vor.

Durchblick bei den Videoformaten: Wann eignet sich welches?

Dieter Schiecke am 13. Juni 2009 um 17:15

Zwar bin ich begeistert von den Interviews zwischen Axel Becker und Troy Stein über die verschiedenen Videoformate. Aber als Nicht-Techniker stellt sich mir bei all dem die Frage: Welches Videoformat eignet sich für welche Wiedergabemedien? Gibt es ein Format, das sich im Web, auf CD und im Windows Media Player abspielen lässt?

Hier eine Übersichtstabelle, die zeigt, welches Format wo gezeigt werden kann.
 
unterstützte und empfohlene Videformte

Interessant wäre auch, welches Format welche Dateigrößen mit sich bringt. Aber dazu später.

AVI-Filme iPod-fähig machen: Camtasia erledigt den Job für mich!

Axel Becker am 24. April 2009 um 17:42

Wenn ich unterwegs bin und keine Lust habe, den Laptop aufzuklappen, möchte ich mir trotzdem manchmal ein Tutorial oder einen Film anschauen. Für den Fall habe ich immer ein paar (legale!) Kopien auf meinem iPod dabei. Beim Erstellen und Konvertieren lasse ich Camtasia die Arbeit verrichten, während ich andere Dinge erledige. Dafür verwende ich die Stapelverarbeitung, zu finden unter Datei – Stapelproduktion. Wie das genau funktioniert, zeigt das folgende Video.

An dieser Stelle möchte ich Gudrun Cruz vom TechSmith Support herzlich danken, die mir immer wieder bei kleinen und größeren Problemen »aus der Patsche« hilft!

Mein erster Test mit dem neuen Videoformat

Gerd Hirschberg am 7. April 2009 um 17:06
 
Ja, das kann ich bestätigen: Das Warten auf Version 6.02 hat sich wirklich gelohnt. Als Test habe ich gleich mal ein Projekt mit allen Videos von TechSmith zur Vorstellung der 6er-Version angelegt. Und als Qualitätsfanatiker hab ich dafür natürlich das neue Videoformat gewählt.

FAZIT:
  Für das knapp 1,5-stündige Video mit allen Lektionen zu CS 6 kam eine MP4-Datei mit gerade mal 155 MB heraus. Da war ich schon erstaunt, ob der geringen Datenmenge.
  
Gerd Hirschberg

Noch ein technisches Detail am Rande: Mein Rechner (2,66 GHz-Prozessor Dual Core, 3 GB RAM) brauchte zum  Rendern des MP4-Videos 130 Minuten bei durchschnittlich 70% Auslastung.

Übrigens: Die TechSmith-Videos zur Einführung in die neue Version erleichtern mir das Lernen enorm – ganz zu schweigen vom Zeitgewinn. Seit Version 2 hab ich mir immer die Handbücher ausgedruckt. Nun ist eLearning angesagt. Das macht deutlich mehr Spaß, denn ich komme deutlich schneller zu Lernerfolgen, die ich anschließend gleich in praktische Projekte umsetzen kann. Mehr dazu demnächst.